Ästhetische Chirurgie
Ästhetische Operationen
In neuerer Zeit entsteht bei vielen Patientinnen der Wunsch ihr Körperbild durch eine plastische Operation zu verbessern.
Zu diesen Eingriffen gehören insbesondere die Brustvergrößerung, die Brustverkleinerung die Bauchdeckenplastik und die Fettabsaugung.
Brustvergrößerung
Die Brustvergrößerung wird durch Protheseneinlage vorgenommen. Hier können Kochsalzprothesen und Silikonprothesen unterschieden werden. Beide Prothesenarten haben sich langjährig bewährt; haben aber jeweils spezielle Vor- und Nachteile, die im Vorfeld gegeneinander abgewogen werden müssen.
Brustverkleinerung
Bei der Brustverkleinerung wird ein Teil des Hautmantels der Brust wie auch des Drüsengewebes entfernt. Dabei wird auch notwendig, die Brustwarze zu versetzen. Es ist ein aufwändiger, aber wenig schmerzhafter Eingriff, der gleichzeitig zu einer Bruststraffung führt.
Bruststraffung
Bei der Bruststraffung wird nur Haut entfernt und die Brustwarze versetzt, ohne dass Drüsengewebe entfernt werden muss.
Bauchdeckenplastik
Bei der Bauchdeckenplastik wird Haut und das darunter liegende Fettgewebe von der Schamhaargrenze bis zur Nabelregion entfernt. Der Nabel muss hierbei versetzt werden. Als Nachteil bleibt ein langer Schnitt, ähnlich wie beim Kaiserschnitt, nur länger, zurück.
Liposuktion (Fettabsaugung)
Einer der in letzten Jahren am meisten gewünschten Eingriffe in der ästhetischen Chirurgie ist als Liposuktion oder Fettabsaugen bekannt.
Die Methode erlaubt ohne großen chirurgischen Eingriff mit langen, sichtbaren Narben eine Fettreduktion an den gewünschten Stellen.
Es muss ausdrücklich gesagt werden, dass es sich nicht um eine Gewichtsreduktion handelt, sondern um die Entfernung einer entstellenden Ansammlung von subkutanem Fett an ungünstigen Stellen.
Der Eingriff wird in Lokalanästhesie, der so genannten Tumescenzanästhesie durchgeführt. Dabei wird in die zu behandelnde Stelle eine Kochsalzlösung mit lokal wirkenden Schmerzmitteln gegeben, so dass das Fett aus dem Gewebeverbund leichter zu lösen ist. Nachdem nach etwa 30 bis 40 Minuten die Wirkung eingesetzt hat, werden dünne Kanülen unter die Haut geschoben und das Fett mit Hilfe einer Vakuumpumpe abgesaugt.
Der Eingriff wird ambulant durchgeführt.
Zur Nachbehandlung muss etwa 6 Wochen Kompressionsunterwäsche getragen werden. Es sind zwei postoperative Kontrollen (nach 1 und nach 6 Wochen) erforderlich.
Risiken
Es gibt, wie bei jedem Eingriff, Risiken, wie zum Beispiel Schwellungen, Blutergrüsse und kleine Hautunregelmäßigkeiten. Schwere Komplikationen wie stärkere Hauteinziehungen, Hautverfärbungen, Fettembolien und allergische Reaktionen liegen unter 10%. Schwere Komplikationen wie Thrombosen, Lungenembolien und Infektionen sind äußerst selten.
Die Vorbereitung
Vor dem Eingriff müssen Sie sich zur Voruntersuchung, Planung und Aufklärung über den Eingriff in unserer Sprechstunde vorstellen. Bei Eingriffen in Vollnarkose ist auch eine Vorstellung beim Narkosearzt, eventuell auch Laboruntersuchungen und das Absetzen von Medikamenten erforderlich.
Kosten
Ästhetische Eingriffe gehören nicht zum Leistungsspektrum der gesetzlichen wie auch privaten Krankenkassen und müssen deshalb privat bezahlt werden. Lediglich bei der Brustverkleinerung wie auch der Brustvergrößerung kann in Einzelfällen eine Kostenübernahme erreicht werden. Dies muss im Vorfeld beantragt werden. Wenden Sie sich hierzu an Ihren Arzt.
Anmeldung
Chefarztsprechstunde im MVZ Holzminden
Tel. 05531/ 705-378
Vor der Operation ist immer eine Beratung erforderlich.
Termine nach telefonischer Vereinbarung!
Besuchszeit: Täglich von 8 bis 20 Uhr


